Einer der auszog, der Justiz den Rücken zu kehren, …

… packt nun reichlich ernüchtert gegenüber der Saarbrücker Zeitung aus:

Nach nicht einmal zwei Jahren in seinem Wunschberuf warf David Jungbluth das Handtuch – ernüchtert und desillusioniert. Er berichtet von „amtsanmaßender Ignoranz“ und „respektlosem Umgang“ mit Bediensteten.

Solche offenen Worte findet man bei Justiz-Aussteigern weitaus seltener als bei Großkanzlei-Aussteigern (wobei man fairerweise dazusagen muss, dass man Justiz-Aussteiger überhaupt sehr viel schwerer findet als Großkanzlei-Aussteiger …).

Ausweislich seines Fotos auf der Lehrstuhl-Website fühlt er sich an der Uni Mainz sehr viel wohler.

Nachtrag: ein Kommentator weist darauf hin, dass der im Artikel zitierte Brief von Daniel Jungbluth offenbar unter dem Titel „Die Qualität der Arbeit ist zweitrangig – Erläuterung meines Antrages vom 08.07.2013 auf sofortige Aufhebung meines Dienstverhältnisses als Richter auf Probe“ in der Zeitschrift „Betrifft JUSTIZ“, Nr. 117, März 2014, veröffentlicht wurde.