An Elitedenken sollen sich die Studenten gar nicht erst gewöhnen. «Das Wort 'Elite' taucht bei uns nur einmal auf», sagt der Geschäftsführer der Bucerius Law School in Hamburg, Hariolf Wenzler.
Und zwar gleich in der Einführungswoche. «Ich bin Elite», bekommen die angehenden Juristen da zu hören - als einen der Irrtümer über die private Hochschule, wohlgemerkt. Lieber mag die Führungsriege das Wort «Exzellenz». Welches der beiden «E»-Wörter auch immer: Für die Studenten ist ein Abschluss an der Kaderschmiede eine Art Karrieregarantie. «Man kann gelassen mit der eigenen Zukunft umgehen», erzählt Präsident Prof. Karsten Schmidt.
Sorgen um einen Arbeitsplatz muss sich laut Schmidt keiner der Absolventen machen. «Sie können unter vielen Angeboten auswählen, die Kanzleien bemühen sich um sie.» [...]
Also doch eine Art Elite? «Wir benutzen das Wort nicht. Aber dass es zu uns passt, das bestreiten wir nicht.» Die Studenten wüssten, «dass wir etwas zurückgeben müssen und leisten müssen», sagt die Vorsitzende der Studierendenvertretung, Lena Färber. «Aber wir bekommen schon gesagt: Tragt den Kopf nicht zu hoch.»
Nein, keine übermütige Pressemitteilung, sondern
ein dpa/SZ-Artikel (im "Newsticker").