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    <title>jurabilis - juristisches Weblog aus Berlin</title>
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    <pubDate>Thu, 17 May 2012 08:12:00 GMT</pubDate>

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    <title>Die Kosten eines Euro-Austritts von Griechenland</title>
    <link>http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3045-Die-Kosten-eines-Euro-Austritts-von-Griechenland.html</link>
            <category>Lesetipp</category>
            <category>Meinung</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Alexander Hartmann)</author>
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    Das &quot;Ende mit Schrecken&quot; wird zunehmend mit Zahlen unterlegt. &lt;a href=&quot;http://blogs.telegraph.co.uk/finance/ambroseevans-pritchard/100017148/appetiser-cost-of-greek-exit-is-e155bn-for-germany-france-trillions-for-meat-course/&quot; &gt;Ambrose Evans-Pritchard zitiert im Telegraph-Blog&lt;/a&gt; die schreckenserregenden Zahlen, die Eric Dor von der IESEG School of Management in Lille errechnet hat. Und er entwirft &quot;Lösungsszenarien&quot;, die ihm wiederum Mitleid mit den Deutschen abringen:&lt;blockquote&gt;Yes, this means rewriting the German constitution, and in effect means the abolition of Germany as a functioning sovereign nation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
My sympathies to the German people. This is what your leaders got you into (without asking permission). It was the elemental implication of monetary union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
We at the Telegraph screamed from rooftops in the early 1990s that EMU was a destroyer of nation states, and democracies. So did the brave German professors. Nobody would listen.&lt;br /&gt;
My guess is that German citizens will not accept this implication. If so, we are all stuffed.&lt;/blockquote&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 16 May 2012 16:24:41 +0200</pubDate>
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    <title>Rechtswidrigkeit wegen Unübersichtlichkeit?</title>
    <link>http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3044-Rechtswidrigkeit-wegen-Unuebersichtlichkeit.html</link>
            <category>Für unsere kleinen Gäste</category>
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            <category>Lebensart</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Alexander Hartmann)</author>
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    &lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.jurabilis.de/uploads/Schildermeer.JPG&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:85 --&gt;&lt;img width=&#039;330&#039; height=&#039;249&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.jurabilis.de/uploads/Schildermeer.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 15 May 2012 20:31:40 +0200</pubDate>
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    <title>Bonner Bande</title>
    <link>http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3043-Bonner-Bande.html</link>
            <category>Politik</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Alexander Hartmann)</author>
    <content:encoded>
    In der Causa Mathiopoulos &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/studium/hochschule/2012-05/mathiopoulos-plagiat-professur&quot; &gt;bleibt Hermann Horstkotte bei seiner Linie&lt;/a&gt; und wirft der Uni Potsdam nach deren &quot;Vorratsbeschluss&quot; (&lt;strong&gt;...jurabilis!&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3040-Causa-Mathiopoulos-Uni-Potsdam-handelt.html&quot; &gt;berichtete&lt;/a&gt;) Scheinheiligkeit vor:&lt;blockquote&gt;Bei einem Blick auf die Empfehlungsschreiben renommierter Historiker und Sozialwissenschaftler ist festzustellen: Die Doktorarbeit hat darin höchstens eine Nebenbedeutung. Den Professorentitel jetzt allein von der längst verstaubten Dissertation abhängig zu machen, erscheint ziemlich scheinheilig. Es lenkt ab von den Problemen, die sich die Hochschulen mit der Verleihung der Honorarprofessuren selber eingebrockt haben.&lt;/blockquote&gt;Und wegen obskurer Fehler bei der Verleihung der Honorarprofessur sollen die beiden Universitäten nun daran gehindert sein, eine akademische Selbstverständlichkeit (Verlust der Honorarprofessur bei Entziehung des Doktorgrades wegen Täuschung) zu beschließen? Das soll vielmehr nur dann möglich sein, wenn in den die Verleihung der Honorarprofessur befürwortenden Gutachten die Dissertation lobend herausgehoben wurde?&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 15 May 2012 09:31:14 +0200</pubDate>
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    <title>Der Pflichtkauf am Bäckerstand?!</title>
    <link>http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3042-Der-Pflichtkauf-am-Baeckerstand!.html</link>
            <category>Für unsere kleinen Gäste</category>
            <category>Humbug</category>
            <category>Studium</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Tibor Schober)</author>
    <content:encoded>
    Seit Jahr und Tag kaufe ich bei einem Supermarkt meine Brötchen und jedes mal ärgere ich mich über diese Aufkleber:&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 409px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.jurabilis.de/uploads/pflichtkauf.JPG&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:84 --&gt;&lt;img width=&#039;409&#039; height=&#039;307&#039;  src=&quot;http://www.jurabilis.de/uploads/pflichtkauf.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Entnommene Ware darf nicht zurückgelegt werden und verpflichtet zum Kauf.&lt;/blockquote&gt; Ich bin ja nicht streitsüchtig, lasse also die Supermarktbetreiberin in ihrem Irrglauben! Aber just vor ein paar Stunden stand neben mir eine Mutter, deren Sohnemann (ggf. 4-5 Jahre) sich ein Brötchen rausgriff (sind ja in guter Kinderhöhe) und es dann auch noch auf den Boden fallen ließ. Natürlich musste eine &quot;freundliche&quot; Kassiererin direkt daneben stehen und sprach: &quot;Dit Brötschen müssn se jetzt aba kaufen! Steht ja och deutlich dranne.&quot; Aha! Die Mutter zeigte sich einsichtig und jeder kann sich denken, was den Sohnemann wegen dieser Fehlinvestition nun erwartet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was hat es nun mit dem &quot;Aufkleber&quot; auf sich? Ich bin kein Zivilrechtler, aber meine paar Kenntnisse aus der Ausbildung sagen mir: So geht das doch nicht! Natürlich habe ich gegebenenfalls auch vorvertragliche C.I.C. Pflichten als potentieller Käufer (also das umgedrehte Salatblatt sozusagen). Ich sollte also in vielen Konstellationen auch zum Schadensersatz nach Schuldrecht und nicht nur nach unerlaubter Handlung verpflichtet sein. Aber natürlich ist der Schadensersatz nicht gleich dem Verkaufspreis zu setzen. Diese Erkenntnis kann ich schnell schon dem Steuerrecht entnehmen: Erwerbe ich das Brötchen an der Kase, liegt ein Leistungsaustausch im Sinne des Umsatzsteuergesetzes vor, der auch steuerbar und steuerpflichtig ist. Ich zahle also in den 37 Cent einen Umsatzsteuerbetrag von ca. 2,4 Cent (7% für Lebensmittel) mit. wenn ich allerdings Schadensersatz leisten muss, fällt gerade keine Umsatzsteuer (kein Leistungsaustausch) an. Also wären schon maximal nur 35 Cent (gerundet zu meinen Lasten) zu leisten. Es kann mir ja nicht angelastet werden, wenn der Geschädigte seiner Schadensminderungspflicht nicht nachkommt und den Betrag fehlerhaft in die Kasse als steuerpflichtig &quot;einbont&quot; und somit eine Steuerlast auslöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gibt es auch einen praktischen Unterschied! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nun zum &quot;Pflichtkauf&quot; (vulgo: Kontrahierungszwang)! Woher nehmen wir diesen? Könnte man ihn ggf. aus dem Schild konstruieren? Also sozusagen, das auf Brötchen nicht der Kalauer anzuwenden ist, wonach die Ware im Regal nur eine Invitatio ad offerendum ist, sondern durch den Aufkleber ein &quot;richtiges&quot; Angebot vorliegt, welches ich mit der &quot;Entnahme der Ware&quot; annehmen kann? Dagegen würde sprechen, dass der Kleber ja nur eine Pflicht zum Kauf aussprechen will, also den Vertragsschluss scheinbar noch gar nicht als erfolgt ansieht, sonst müsste es ja heißen: &quot;Entnommene Ware gilt als gekauft und muss bezahlt werden.&quot; Also vielleicht ein Vorvertrag? Oder steht dem dann doch der § 308 Nr. 5 BGB im Wege? Und wie ist das mit dem 4 Jährigen? Begibt sich der Supermarkt durch die fehlgehende Kaufvertragsfiktion (das Kind kann ja kein Angebot annehmen) dann auch einem Schadensersatzanspruch gegenüber der Mutter oder soll der (hilfsweise) doch aufrecht erhalten bleiben? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kann hier mal bitte Licht ins Dunkel bringen? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 14 May 2012 20:55:49 +0200</pubDate>
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    <title>Jura-Ghostwriter gesucht!</title>
    <link>http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3041-Jura-Ghostwriter-gesucht!.html</link>
            <category>Humbug</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Tibor Schober)</author>
    <content:encoded>
    Auf &lt;a href=&quot;http://www.freelancer.com/projects/Ghostwriting-Academic-Writing/German-Ghostwriter-lawyer-attorney.html&quot; &gt;freelancer.com&lt;/a&gt; findet sich folgendes Angebot für Juristen:&lt;blockquote&gt;Hallo, &lt;br /&gt;
ich suche zur Realisierung eines Buches über einen bzw. mehrere Prozesse, teilweise durch alle Instanzen einen Co-Writer (Ghostwriter). Sie müssen juristisches Fachwissen haben, am besten einen Abschluss in Jura und rechtlich stilistisch (Gutachter-Stil) schreiben können. Es soll ein Buch für die Allgemeinheit werden, dass jedoch mit juristischen Quellen hinterlegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Rechte am Buch werden an mich abgetreten, Sie erscheinen nicht und alle Rechte sind mit Zahlung des Honorars abgegolten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch soll ca. 500 Din A4 Seiten umfassen und muss genaue Analysen des Rechts beinhalten. Es sollen mehrere Prozesse und Gereichtsverfahren analysiert werden. Zahlung immer nach 50 Seiten oder nach Vereinbarung möglich. Hinterlegung des Honorars bei Notar in Bayern ebenfalls möglich.&lt;/blockquote&gt;Seriös? Querulant der sein Tun zu Papier bringen will? Wird hier ein echter Dissertations-Ghostwriter gesucht? Oder ggf. nur investigative Journalisten auf der Suche nach Juristen die sich für nichts zu schade sind? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 11 May 2012 23:55:54 +0200</pubDate>
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    <title>Causa Mathiopoulos: Uni Potsdam handelt</title>
    <link>http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3040-Causa-Mathiopoulos-Uni-Potsdam-handelt.html</link>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Alexander Hartmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam hat am Mittwochabend beschlossen, Margarita  Mathiopoulos aus ihrer Honorarprofessur zu verabschieden. Wie eine Sprecherin sagte, wird dem Präsidenten der Universität Potsdam nun empfohlen, Mathiopoulos  den Titel der Honorarprofessorin zu entziehen. Dies gelte für den Fall, dass die Entscheidung der Universität Bonn rechtskräftig wird. Die Uni Bonn hatte am 18. April bekannt gegeben, dass die Potsdamer Honorarprofessorin Margarita Mathiopoulos wegen bewusster Irreführung ihren Doktortitel abgeben soll. Die Anwälte von Mathiopoulos hatten daraufhin angekündigt, gegen den Beschluss zu klagen. Sie sprachen von einem unfairen und mit blindem Eifer geprägten Verfahren.&lt;/blockquote&gt;[&lt;a href=&quot;http://www.pnn.de/campus/646854/&quot; &gt;PNN&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 11 May 2012 12:27:28 +0200</pubDate>
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    <title>Die Themenfindung beim Dissertationsvorhaben: Zuweisung durch Doktorvater oder Teil der Promotionsleistung?</title>
    <link>http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3039-Die-Themenfindung-beim-Dissertationsvorhaben-Zuweisung-durch-Doktorvater-oder-Teil-der-Promotionsleistung.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Alexander Hartmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;Schröder/Klopsch&lt;/em&gt; &lt;a href=&quot;http://www.humboldt-forum-recht.de/deutsch/4-2012/beitrag.html&quot; &gt;schreiben in HFR 4/2012, S. 1 (6) Rn. 25&lt;/a&gt;:&lt;blockquote&gt;&quot;Dem Professor kommt in dieser Gemeinschaft eine ganz besondere Rolle zu. Er bestimmt nicht nur das Thema, sondern gibt die Fragen und die Methoden und somit den Wissenschaftsstil vor. Denn soeben examinierte Personen haben in der Regel noch nicht den Weitblick, um die neuen, spannenden Fragen eines Faches zu erkennen und zu benennen.&quot;&lt;/blockquote&gt;Dem möchte ich die These entgegenstellen (und hier zur Diskussion stellen), dass die Themensuche, -findung und -abgrenzung in aller Regel eine nicht unerhebliche Promotionsleistung darstellt. Ein guter Doktorvater wird die Themensuche durch den Doktoranden nicht nur dulden, sondern aktiv befördern und zum Regelfall machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie steht die geschätzte Leserschaft zu dieser These? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 11 May 2012 09:36:45 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Schröder/Klopsch: &quot;Der juristische Doktortitel&quot;</title>
    <link>http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3038-SchroederKlopsch-Der-juristische-Doktortitel.html</link>
            <category>Lesetipp</category>
            <category>Meinung</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Alexander Hartmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://www.humboldt-forum-recht.de/deutsch/4-2012/beitrag.html&quot; &gt;In der Online-Zeitschrift HFR (4/2012, S. 1 ff.)&lt;/a&gt; beleuchten &lt;em&gt;Rainer Schröder&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Angela Klopsch&lt;/em&gt; den &quot;Dr. iur.&quot; (und auch das Promotionswesen in anderen Fächern) von verschiedenen Seiten. Der meinungsfreudige Beitrag lädt an mancher Stelle zu beherztem Widerspruch ein (dazu vielleicht später mehr). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausführungen zum &quot;wissenschaftlichen Betrug&quot; (Rn. 49 ff.) wenden sich in besonders deutlichen Worten gegen Vroniplag (auch wenn in Rn. 51 von &quot;Wikileaks&quot; gesprochen wird, was gewiss ein Redaktionsversehen ist). &lt;em&gt;Schröder/Klopsch&lt;/em&gt; schreiben in Rn. 52:&lt;blockquote&gt;Wer den Wissenschaftsbetrieb aus eigener Anschauung kennt, reibt sich die Augen über die moralische Entrüstung, die im Jahr 2010 [&lt;em&gt;gemeint wohl 2011, Anm A.H.&lt;/em&gt;] die Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg auslöste. So viel Theater um zwei Buchstaben, groß D und klein r. Die umstrittene Arbeit fällt zu Recht mindestens in die Kategorie 4.[&lt;em&gt;Fn. 22: Die Betreiber des Internetportals Vroniplag haben weitere Doktorarbeiten von Politikern untersucht, und es ist nach Koch-Mehrins Sturz zu erwarten, dass die Liste der gefallenen Doktoren lang werden wird. Allerdings täten die Betreiber von Vroniplag sich selbst und der Gesellschaft einen Gefallen, wenn sie ihren aufklärerischen Impetus auf das linke politische Spektrum ausdehnten. So könnten sie sich vom Verdacht der Unredlichkeit befreien, die sie selbst anprangern.&lt;/em&gt;]&lt;/blockquote&gt;In Rn. 55-57 führen die Autoren sodann aus:&lt;blockquote&gt;Aber welches Ziel Vroniplag auch immer verfolgt, wenn dort gezielt Politiker des bürgerlichen Spektrums `abgeschossen&#039; werden - es ist ihnen doch gelungen, den Finger in eine Wunde zu legen. Ganz offensichtlich haben wir es nicht mit einem oder zwei titelsüchtigen Politikern zu tun, die ein paar unaufmerksame Professoren reingelegt haben. Vroniplag hat gezeigt, dass die freie Verfügbarkeit von Wissen und Fakten mittels elektronischer Medien auch in der Wissenschaft angekommen ist. So ist das nun einmal. Es wird nicht zu ändern sein. Die Diskussion hat aber noch etwas gezeigt: dass allerhand faul ist im deutschen Wissenschaftsbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern erden die Worte von Wissenschaftsministerin Annette Schavan die Debatte. Allerdings muss man sich wundern, wem Frau Schavan die Schuld an den Verhältnissen geben will, wenn sie die Hochschulen zu &quot;Selbstkritik&quot; animiert. Von falschen &quot;Statussymbolen&quot; und &quot;Titelhuberei&quot; sprach sie. Sparsamer, wissenschaftsorientierter sollten die Hochschulen bei der Titelvergabe vorgehen, empfiehlt sie. Sie will wohl andeuten, dass sich Deutschlands Universitäten zu wenig um die Wissenschaft kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass an Deutschlands Universitäten Wissenschaft zu kurz kommt, weiß jeder, der selbst eine Universität besucht hat. Die Studentenmassen sind seit 40 Jahren kontinuierlich gestiegen. Sie stiegen exponentiell zum sparsamen Zuwachs an Lehrstühlen und Professoren. Es ist einem Hochschullehrer unmöglich, Studenten so zu betreuen, wie es in angelsächsischen Schulen üblich ist. Wer aber halbwegs intelligent und fleißig genug ist, der schafft seinen Abschluss auch ohne den persönlichen Zuspruch des weisen alten Mannes namens Professor - und hat neben der Leistung ein ordentliches Maß an Selbstständigkeit bewiesen. Wer dann aus der Masse der Hochschulabsolventen herausstechen will, der sollte aber mehr haben als ein Stück Papier namens Diplomzeugnis oder Staatsexamen: eine Promotionsurkunde. Sie erhöht die Chancen für Einstellung und für Aufstieg. Der Doktortitel ist der einzige Titel, dem Respekt gezollt wird und der erarbeitet ist. Eine sehr demokratische Sache also. Die Mehrheit der Professoren zeigt sich offen für diese Motivation zur Doktorarbeit. Die Bereitschaft, auch Menschen zu promovieren, die nicht Wissenschaftler werden wollen, beweist deutlich mehr Gespür für die Gegenwart und ihre Anforderungen als die Worte von Frau Schavan.&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3038-SchroederKlopsch-Der-juristische-Doktortitel.html#extended&quot;&gt;&quot;Schröder/Klopsch: &amp;quot;Der juristische Doktortitel&amp;quot;&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Fri, 11 May 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
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    <title>&quot;Schavanplag&quot; vs. Schavan</title>
    <link>http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3037-Schavanplag-vs.-Schavan.html</link>
            <category>Meinung</category>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Politik</category>
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    <author>nospam@example.com (Alexander Hartmann)</author>
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    Nachdem mittlerweile sogar &lt;a href=&quot;http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/media/zapp5391.html&quot; &gt;Zapp einen Beitrag zur Causa Schavan&lt;/a&gt; brachte, muss sich nun endlich auch &lt;strong&gt;...jurabilis!&lt;/strong&gt; aus der Höhle der Blog-Procrastination wagen und zumindest eine erste kleine &quot;Materialsammlung&quot; veröffentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;a href=&quot;http://schavanplag.wordpress.com/&quot; &gt;Blog &quot;Schavanplag&quot;&lt;/a&gt; darf ebenso wie die zugrundeliegende &lt;a href=&quot;http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Analyse:As&quot; &gt;Analyse bei Vroniplag&lt;/a&gt; als bekannt vorausgesetzt werden (siehe dazu auch &lt;a href=&quot;http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Forum:Warum_hat_VroniPlag_die_Analyse-Ergebnisse_zur_Dissertation_Annette_Schavans_nicht_%22publiziert%22%3F&quot; &gt;diese Diskussion im Forum bei Vroniplag&lt;/a&gt;). Zu dieser &quot;Abspaltung&quot; &lt;a href=&quot;http://erbloggtes.wordpress.com/2012/05/05/warum-schavanplag-sich-von-vroniplag-abspaltete/&quot; &gt;hat der Blogger &quot;Erbloggtes&quot; seine eigenen Theorien veröffentlicht&lt;/a&gt;. Mittlerweile hat sich der Schavanplag-Autor (&lt;a href=&quot;http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Analyse:As/Notizen/AS_%E2%80%93_ein_Fall_f%C3%BCr_VroniPlag%3F&quot; &gt;hinsichtlich dessen Pseudonymidentität es gewisse Indizien gibt&lt;/a&gt;) auch &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/plagiat-verdacht-gegen-schavan-schavanplag-autor-im-interview-a-831459.html&quot; &gt;gegenüber Spiegel online geäußert&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schade, dass zumindest zu Beginn der Berichterstattung immer wieder zu lesen war, dass Vroniplag Frau Schavan &lt;a href=&quot;http://www.guttengate.de/doktorarbeit-2/2012/05/03/vroniplag-verteidigt-annette-schavan/&quot; &gt;einen Persilschein ausgestellt habe&lt;/a&gt;. Auslöser mag eine Fehlinterpretation &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/studium/hochschule/schavan-plagiat-grenzfall&quot; &gt;dieses Interviews der ZEIT mit Debora Weber-Wulff&lt;/a&gt; gewesen sein.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 10 May 2012 12:17:01 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Elsevier-Boykott geht auf die nächste Ebene</title>
    <link>http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3036-Elsevier-Boykott-geht-auf-die-naechste-Ebene.html</link>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Alexander Hartmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://www.ma.tum.de/Mathematik/BibliothekElsevier&quot; &gt;Erste Bibliotheken machen Ernst&lt;/a&gt;:&lt;blockquote&gt;Aufgrund unzumutbarer Kosten und Bezugsbedingungen hat das Direktorium des Zentrums Mathematik beschlossen, alle abonnierten Elsevier-Zeitschriften ab 2013 abzubestellen.&lt;/blockquote&gt;Spannende Zeiten.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 10 May 2012 10:26:19 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>&quot;Verjährungsfrist&quot; für Plagiate?</title>
    <link>http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3035-Verjaehrungsfrist-fuer-Plagiate.html</link>
            <category>Meinung</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Studium</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Alexander Hartmann)</author>
    <content:encoded>
    Vor dem Hintergrund der Debatte um die Dissertation von Forschungsministerin Schavan (&lt;strong&gt;...jurabilis!&lt;/strong&gt; wird berichten) plädiert DFG-Ombudsmann Löwer &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/wissen/plagiatsvorwurf-gegen-schavan-rechtsprofessor-empfiehlt-verjaehrungsfrist/6601152.html&quot; &gt;im Tagesspiegel&lt;/a&gt; für die Erwägung einer &quot;absoluten Verjährungsfrist&quot;: &lt;blockquote&gt;Wir müssten über einen Zeitraum nachdenken, nach dem wir uns die Arbeiten amtlich nicht mehr anschauen, sagte der Professor für Öffentliches Recht in Bonn dem Tagesspiegel. Schavan gab ihre Dissertation vor 32 Jahren ab. Nach so langer Zeit die Legitimation für eine ganze Lebensleistung zu entziehen, halte er für problematisch, sagte Löwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man müsse Menschen zugestehen, sich von ihrem Fehltritt weit entfernt und ihr Leben weiter gelebt zu haben. Verjährungsfristen gebe es in allen anderen Bereichen. Bei juristischen Staatsexamina etwa gelte eine Verjährungsfrist von fünf Jahren. Für Promotionen sei ein solcher Zeitraum sicher zu kurz, er denke eher an ein Jahrzehnt.&lt;/blockquote&gt;Auch wenn Frau Schavan als &quot;Direktpromovierte&quot; ohne sonstigen Hochschulabschluss ein Sonderfall ist (und vielleicht mehr Leute zu derlei Überlegungen anregt als ein geprüfter Rechtskandidat zu Guttenberg): derlei Vorschläge sind nicht neu. Gegner argumentieren, dass es im Hinblick auf die Entziehung eines Grades keines &quot;Rechtsfriedens nach Zeitablauf&quot; bedürfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was meint die Leserschaft? Wäre eine solche &quot;Plagiatverfolgungsverjährung&quot; sinnvoll/gerecht/geboten/wünschenswert? Wenn ja: Welcher Zeitraum wäre angemessen?&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 08 May 2012 19:55:07 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Was kostet eine juristische Ausbildung in den USA?</title>
    <link>http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3034-Was-kostet-eine-juristische-Ausbildung-in-den-USA.html</link>
            <category>Für unsere kleinen Gäste</category>
            <category>Lebensart</category>
            <category>Studium</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Alexander Hartmann)</author>
    <content:encoded>
    Um das Elend der von den Studenten hierzulande geforderten Bildungsinvestitionen besser beurteilen zu können, hilft - wie so oft - der vergleichende Blick über den Tellerrand. Zum Beispiel in die USA:&lt;blockquote&gt;As part of the comprehensive database of law school employment statistics it launched this week, the organization has projected the total cost of law school loans for students who will graduate in 2015 and 2016  that is, the ones who will start law school this year or next. The former will owe an average of $195,265 and the latter will owe an average $200,595.&lt;/blockquote&gt;[&lt;a href=&quot;http://www.law.com/jsp/nlj/PubArticleNLJ.jsp?id=1202550927184&amp;slreturn=1&quot; &gt;LAW.com&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst diese Schätzungen dürften zu niedrig sein, &lt;a href=&quot;http://volokh.com/2012/05/03/misreporting-the-costs-of-going-to-some-law-schools/&quot; &gt;wie Jonathan Adler hier ausführt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 08 May 2012 15:04:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Enthüllt! Autor von ...jurabilis! schrieb nur eine Micky-Maus-Dissertation!</title>
    <link>http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3033-Enthuellt!-Autor-von-...jurabilis!-schrieb-nur-eine-Micky-Maus-Dissertation!.html</link>
            <category>Humbug</category>
            <category>Meinung</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Tibor Schober)</author>
    <content:encoded>
    Es muss einmal gesagt werden. Ja, ich fühle mich schuldig! &lt;a href=&quot;http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3031-Ein-paar-Gedanken-zu-Hobby-Doktoranden.html&quot; &gt;...jurabilis!&lt;/a&gt; hat bereits darüber berichtet, echte Wissenschaft erfordert, dass wir &lt;a href=&quot;http://www.berliner-zeitung.de/berlin/interview-zum-plagiatsfall-graf--weg-von-den-micky-maus-promotionen-,10809148,15159356.html&quot; &gt;&quot;weg von den Micky-Maus-Promotionen&quot;&lt;/a&gt; kommen müssen.&lt;blockquote&gt;Wenn dem so ist, dann wäre das ein großes Problem. Ich habe nie nebenberufliche Doktoranden angenommen und ich würde es auch keinem meiner Kollegen empfehlen. Nebenberuflich neue Erkenntnisse zu erarbeiten, gelingt nur wenigen. Wenn jemand extern promoviert, dann findet die Arbeit außerhalb des Radius des Betreuers statt, da sind die Täuschungsmöglichkeiten größer. Ich bin über Fälle wie Guttenberg in gewisser Weise froh, weil dadurch das Problem in die Öffentlichkeit gerückt wurde. Wir müssen weg von diesen Micky-Maus-Promotionen.&lt;/blockquote&gt;Seien wir also ehrlich. Die Beweise sind erdrückend und sogar in meinem Vorwort niedergeschrieben. Entgegen dem Grundsatz nemo tenetur se ipsum accusare klage ich mich hier selbst öffentlich an: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;ICH HABE EINE MICKY-MAUS-PROMOTION! ICH HABE NUR NEBENBERUFLICHE HOBBYFORSCHUNG BETRIEBEN!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe meine Dissertation unter dem Titel &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Verfassungsrechtliche-Restriktionen-vereinfachenden-Einkommensteuergesetzgeber-verfassungsrechtlicher/dp/3832950796/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1336476524&amp;sr=8-1&quot; &gt;&quot;Verfassungsrechtliche Restriktionen für den vereinfachenden Einkommensteuergesetzgeber: Eine Überprüfung verfassungsrechtlicher Grundsätze an ausgewählten Vereinfachungsideen&quot;&lt;/a&gt; als externer Doktorand bearbeitet. Nicht schlimm genug, ich habe auch noch &quot;nebenbei&quot; als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer größeren Einheit gearbeitet und konnte mich nur 3-4 Tage je Woche mit meiner Dissertation beschäftigen. Last but not least war Betreuer und Doktorvater kein Ordinarius, sondern lediglich ein Honorarprofessor!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++ ENTHÜLLT +++ AUTOR VON ...JURABILIS! SCHRIEB MICKY-MAUS*-DISSERTATION +++ ENTHÜLLT +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*) Disclaimer: Dieser Beitrag soll nicht die Rechte von Walt Disney, möglichen anderen Rechteinhabern, insb. des Egmont Ehapa Verlags beeinträchtigen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 08 May 2012 14:14:20 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Google Analytics: Auftragsdatenverarbeitung in der Praxis</title>
    <link>http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3032-Google-Analytics-Auftragsdatenverarbeitung-in-der-Praxis.html</link>
            <category>Humbug</category>
            <category>Meinung</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Alexander Hartmann)</author>
    <content:encoded>
    Kollege Thomas Stadler &lt;a href=&quot;http://www.internet-law.de/2012/05/bayerns-datenschutzer-beteiligen-sich-jetzt-auch-am-datenschutztheater-um-google-analytics.html&quot; &gt;zerpflückt eine Rechtsauffassung des Bayerischen LDA&lt;/a&gt;:&lt;blockquote&gt;Diese Rechtsansicht des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht ist teilweise widersprüchlich und teilweise falsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Abschluss einer von Google vorformulierten Vereinbarung über eine Auftragsdatenverarbeitung im Sinne von § 11 BDSG muss man als Webseitenbetreiber eigentlich bereits deshalb verzichten, weil eine solche Vereinbarung die materiellen Anforderungen des § 11 BDSG nicht erfüllen kann und damit evident unwirksam ist.  Eine Aufragsdatenverarbeitung setzt nämlich voraus, dass das Service-Unternehmen (Google) nur als Hilfsperson des Webseitenbetreibers fungiert, der damit als sog. verantwortliche Stelle weiterhin Herr der Daten bleibt und deshalb allein über die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der Daten entscheidet. Das heißt mit anderen Worten, dass der Auftragnehmer (Google) an die Weisungen des Auftraggebers (Webseitenbetreibers) gebunden ist und die Daten nur nach Weisung des Auftraggebers verarbeiten und nutzen darf.Wer eine solche Vereinbarung bereits unerschrieben hat, kann ja mal versuchen, Google Weisungen zu erteilen.&lt;/blockquote&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 07 May 2012 17:24:28 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Ein paar Gedanken zu &quot;Hobby-Doktoranden&quot;</title>
    <link>http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3031-Ein-paar-Gedanken-zu-Hobby-Doktoranden.html</link>
            <category>Humbug</category>
            <category>Meinung</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Alexander Hartmann)</author>
    <content:encoded>
    Waren es 2011 noch die ominösen (und in aller Regel nicht näher definierten) &quot;externen Doktoranden&quot;, die man allerorten als Problemfälle in Sachen Plagiatsanfälligkeit identifiziert zu haben glaubte, gibt es nun eine neue Gattung, der man an den Kragen möchte. &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/berlin/diskussion-um-plagiate-hobby-doktoranden-sollten-gar-nicht-mehr-promovieren/6593426.html&quot; &gt;Der Tagesspiegel zitiert Oliver Günther, den neuen Präsidenten der Universität Potsdam mit den Worten&lt;/a&gt;:&lt;blockquote&gt;Hobby-Doktoranden ohne wirkliches wissenschaftliches Interesse sollten einfach gar nicht mehr promovieren.&lt;/blockquote&gt;Das Ziel einer Reduktion der Zahl der Promotionen mag aller Ehren wert sein, doch diese plakative Aussage scheint dann doch übermäßig vereinfacht. Abgesehen davon, dass die Fakultäten promovieren (und es somit in der Hand haben, &lt;em&gt;wen&lt;/em&gt; sie auf Grund &lt;em&gt;welcher Leistung&lt;/em&gt; promovieren), sich also niemand selbst promoviert: Auch für den um Verständnis redlich bemühten Leser ist nicht ersichtlich, weshalb das fehlende wissenschaftliche Interesse nur bei &quot;Hobby-Doktoranden&quot;, aber wohl nicht bei Lehrstuhlangehörigen problematisch sein soll (denen spricht er offenbar wissenschaftliches Interesse qua Amt zu). Damit stellt sich unweigerlich die Frage, was eigentlich konstituierendes Merkmal des &quot;Hobby-Doktoranden&quot; sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ein &quot;Hobby-Doktorand&quot; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) jemand, der ein Voll-Stipendium hat und sich damit theoretisch &quot;voll&quot; auf die Vorbereitung der Promotion konzentrieren kann? Wohl nicht. (Wohl eher ein Edel-Doktorand.) Selbiges gilt wohl für Mitglieder eines mehr oder weniger verschulten Graduiertenkollegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) jemand, der reich geerbt hat oder im Lotto gewonnen hat? Wohl nicht. Das ist dann wohl der weniger angesehene - &quot;neoliberale&quot;? - Zwilling von a).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) jemand, der eine Stelle am Lehrstuhl seines Doktorvaters hat? Wohl auch nicht. Was aber, wenn er am Lehrstuhl mit mehr oder weniger wissenschaftsfremden, jedenfalls aber nicht im Zusammenhang mit seinem Dissertationsvorhaben stehenden Arbeiten betraut wird und mit seinem Doktorvater nie über die eigene Dissertation spricht? Und was, wenn die Stelle (eventuell gar eine nominelle Teilzeitstelle) derart viel zeitlichen Einsatz erfordert, dass an eine Arbeit an der Dissertation nur am Wochenende zu denken ist? Auch dann kein Hobby-Doktorand?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) jemand, der eine Stelle an einem anderen Lehrstuhl hat? Gilt hier etwas anderes als für c)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e) jemand, der eine andere den Lebensunterhalt sichernde Stelle hat, etwa ein Jurist, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer Kanzlei arbeitet? Ist hier zu differenzieren zwischen einer Tätigkeit, die in inhaltlichem Zusammenhang zum Dissertationsvorhaben steht und einer solchen, die &quot;themenfremd&quot; ist? Kommt es auf die Größe der Kanzlei (und damit den zu vermutenden Grad &quot;wissenschaftlicher Tiefe&quot; bei der Recherche?) an?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f) jemand, der eine Halbtagsstelle als Bierkutscher hat und den Rest des Tages in der sprichwörtlichen &quot;Einsamkeit und Freiheit&quot; (Humboldt, &lt;a href=&quot;http://www.academics.de/blog/index.php/aktuelle-themen/studieren-promovieren-und-habilitieren-in-einsamkeit-und-freiheit/&quot; &gt;wir erinnern uns&lt;/a&gt;) an seiner Dissertation feilt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
g) jemand, der - horribile dictu - während des Medizin-Studiums wenige Wochen in eine sog. &quot;statistische Arbeit&quot; investiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal ist die Welt nicht so einfach, wie man sie gerne hätte.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 05 May 2012 12:53:00 +0200</pubDate>
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