Der "Heidelberger Appell" schlägt hohe Wellen, was angesichts der perfiden "Argumentationsstrategie" (Open Access gleich Google Books gleich Enteignung der Urheber
gleich Gefährdung des Verlagsoligopols gleich Gemeinwohlschaden) nicht verwundern kann. Viele kluge Leute haben schon viel Richtiges geschrieben und machen weitere Ausführungen an dieser Stelle größtenteils entbehrlich (siehe diese
schöne Zusammenstellung bei Archivalia und
diese Darstellung auf bibliothekarisch.de), ein Beitrag ist allerdings besonders hervorhebenswert:
Matthias Spielkamp stellt der Reuß'schen Polemik in seinem
Essay "Open Excess" souverän vorgetragene Fakten entgegen. Nicht wenige Unterzeichner des Appells dürften nach Lektüre dieses Textes den Wunsch verspüren, der fragwürdigen Kampagne die öffentliche Unterstützung wieder zu entziehen.
Zum "Heidelberger Appell" seien diese beiden Beiträge nachgereicht: "Zwei Kulturen und die Büttel der Großunternehmen" und "Closed Minds on Open Access". Der letztgenannte Artikel fasst noch einmal in Kürze den Sach- und Streitstand zusammen:Die Open-Acce
Aufgenommen: Mär 29, 11:47